Hier mal der entsprechende Text zu dem Link:
„UNSEREN BESCHÄFTIGTEN GEHT ES GUT – SIE BEKOMMEN KOSTENLOS WASSER!“
Das war die Aussage des Betriebsrates der Süd-Post während eines Gespräches am Donnerstag, den 17.06.2010, zu ver.di-Vertretern.
Hintergrund des ver.di-Besuches war der Auftrag von ver.di-Mitgliedern unter den Süd-Post-Zustellern, den Betriebsrat dazu zu bewegen in Punkto Mindestlohn tätig zu werden. So wie es andere Betriebsräte bei privaten Zustelldiensten bundesweit derzeit auch tun. Im Auftrag ihrer Mitglieder erläuterten die ver.di-Vertreter den anwesenden Betriebsratsmitgliedern Rudolf Knop, Thomas Völkl und Holger Wasser, dass es derzeit ein bundesweites Bestreben bei den Beschäftigten in den privaten Zustelldiensten gibt, dass der Konkurrenzkampf in der Briefdienstbranche nicht weiter auf ihren Rücken ausgetragen wird, sondern die Alternative in der Qualität der angebotenen Dienstleistung liegen muss. Ebenso wurde dem Betriebsrat mitgeteilt, dass derzeit das Zeitfenster besteht, eine einheitliche Regelung auf den Weg zu bringen, um die Lohnspirale im Postdienstsektor nach unten zu verhindern.
Die drei Betriebsräte verwiesen auf eine für Zusteller separat bestehende Betriebsvereinbarung, nach der die Zusteller „ordentlich verdienen“ würden. Von den zahlreichen Mitgliedern in den Depots wurde anderes berichtet. Dort wurde deutlich, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht. Aber zum Glück gibt es ja aus Betriebsratssicht kostenlos Wasser.
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Zeigt Eurem Betriebsrat und dem Arbeitgeber, dass sie Euch nicht weiter das Wasser reichen können!
Sagt Ihnen, dass Ihr bereit seid Eure Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und für einen Haustarifvertrag bei Euch steht, der das Existenzminimum sichert.
Am 29.06. wird es hierfür eine Infoveranstaltung im Münchner Gewerkschaftshaus geben.
Weitere Infos folgen!
Quelle: ver.di
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Wer mutig ist wagt sich an Dinge heran, die sonst keiner tun möchte.