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"Südpost-Betriebsrat" steht nicht hinter Beschäftigten 5 3 2
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 "Südpost-Betriebsrat" steht nicht hinter Beschäftigten

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flpollok
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BeitragThema: "Südpost-Betriebsrat" steht nicht hinter Beschäftigten   Mo Jun 28, 2010 11:17 pm

Infos hierzu unter:

https://psl-bayern.verdi.de/aktuelles/wasser-kostenlos
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http://www.psl-muenchen.verdi.de
Hunter
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BeitragThema: Re: "Südpost-Betriebsrat" steht nicht hinter Beschäftigten   Di Jun 29, 2010 8:35 am

Hier mal der entsprechende Text zu dem Link:


„UNSEREN BESCHÄFTIGTEN GEHT ES GUT – SIE BEKOMMEN KOSTENLOS WASSER!“

Das war die Aussage des Betriebsrates der Süd-Post während eines Gespräches am Donnerstag, den 17.06.2010, zu ver.di-Vertretern.

Hintergrund des ver.di-Besuches war der Auftrag von ver.di-Mitgliedern unter den Süd-Post-Zustellern, den Betriebsrat dazu zu bewegen in Punkto Mindestlohn tätig zu werden. So wie es andere Betriebsräte bei privaten Zustelldiensten bundesweit derzeit auch tun. Im Auftrag ihrer Mitglieder erläuterten die ver.di-Vertreter den anwesenden Betriebsratsmitgliedern Rudolf Knop, Thomas Völkl und Holger Wasser, dass es derzeit ein bundesweites Bestreben bei den Beschäftigten in den privaten Zustelldiensten gibt, dass der Konkurrenzkampf in der Briefdienstbranche nicht weiter auf ihren Rücken ausgetragen wird, sondern die Alternative in der Qualität der angebotenen Dienstleistung liegen muss. Ebenso wurde dem Betriebsrat mitgeteilt, dass derzeit das Zeitfenster besteht, eine einheitliche Regelung auf den Weg zu bringen, um die Lohnspirale im Postdienstsektor nach unten zu verhindern.

Die drei Betriebsräte verwiesen auf eine für Zusteller separat bestehende Betriebsvereinbarung, nach der die Zusteller „ordentlich verdienen“ würden. Von den zahlreichen Mitgliedern in den Depots wurde anderes berichtet. Dort wurde deutlich, dass das Geld hinten und vorne nicht reicht. Aber zum Glück gibt es ja aus Betriebsratssicht kostenlos Wasser.

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Zeigt Eurem Betriebsrat und dem Arbeitgeber, dass sie Euch nicht weiter das Wasser reichen können!
Sagt Ihnen, dass Ihr bereit seid Eure Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und für einen Haustarifvertrag bei Euch steht, der das Existenzminimum sichert.
Am 29.06. wird es hierfür eine Infoveranstaltung im Münchner Gewerkschaftshaus geben.

Weitere Infos folgen!

Quelle: ver.di

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BeitragThema: Re: "Südpost-Betriebsrat" steht nicht hinter Beschäftigten   Di Jun 29, 2010 9:01 pm

Also soviel Dreistigkeit, wie das, was da kund getan wird,
macht echt wütend.
Das ist eine bodenlose Frechheit und an dieser Aussage lässt sich die Abgebrühtheit der "BR's" erkennen. Aber die verdienen sicher genug.
Die müssten sich in Grund und Boden schämen.

Von wem wurden die eigentlich gewählt???

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Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun;
sondern auch für das, was wir nicht tun.
(Moliére)
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BeitragThema: Re: "Südpost-Betriebsrat" steht nicht hinter Beschäftigten   Mi Jun 30, 2010 4:07 pm

Bei der Südpost gibt es einen Verdibetriebsrat, Rainer Linke. Rainer ist Zusteller und versucht im Gremium, das in der Mehrheit von Verwaltungsangestellten und Führungskräften besetzt ist sein Bestes.
Ein kleiner Erfolg war z.B. die Änderungen, die er bei der Entlohnung der Zustellkräfte hinbekommen hat.
Ich kenne Rainer noch aus einer Zeit, da war ich bei Verdi ein ganz kleiner VL( bin jetzt der Bezirksfachbereichsvorsitzende von Verdi für Postdienste, Speditionen und Logistik in München). rainer hat das Herz am rechten Fleck und mein Ziel ist es, mit einer Verdiliste bei den nächsten Betriebsratswahlen anzutreten mit Rainer Linke als Kandidat für den Betriebsratsvorsitz.
Das jetzige Gremium sehe ich ansonsten kritisch.
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BeitragThema: na und jetzt ?   Mi Feb 02, 2011 6:04 pm

Ich finde es immer Interessant, dass jederman (und besonders ver.di) auf den privaten Briefdiensten rumhaut und mehr Lohn verlangt, und wenn mal ein Briefdienst Pleite geht die Schuld im Management gesucht wird.
Liebe ver.id, hast du mal überlegt, ob der ohnehin schon (im Vergleich zum Bundesdurchschnitt) überdurchschnittliche Lohn der Zusteller bei uns in München einen relativ großen Teil der Miesere ausmacht?
Ich glaube, viele wären froh, wenn man wenigstens vorübergehend auch mit etwas weniger weiter arbeiten könnte und wenns der Süd Post besser geht, nach und nach ein Schippchen draufgelegt wird.
Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere gerne bei der Deutschen Post anheuern würde, die ihn aber im Augenblick nicht nehmen...also was nun? Lieber Hartz4? Das ist doch nicht OK, und auch nicht im Sinne derer, die mit viel Engagement versuchen das Monopol der Post zu brechen und einen fairen Wettbewerb am Briefmarkt erwarten, wie in allen anderen Branchen auch.
Das Beispiel Paketpost hat doch gezeigt, dass es auch anders geht. Ich erinnere mich noch an die 70er Jahre. Das Paket mit der Post war oft ne Woche unterwegs...und dazu hat die Post noch sehr hohe Preise gehabt. Volkswirtschaftlich war das ein großer Schaden. Und seit die Private Witschaft Briefdienste unterhält (seit 98) ist das Porto auch nicht mehr gestiegen. Für mich heisst das doch nur, dass uns alle die Post bisher mit ihrem Monopol abgezockt hat!!!
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